Estimated

Irgendwie basieren ja die meisten Handlungen auf Ab- oder Einschätzungen. Gas geben oder bremsen vor gelben Ampeln, noch ein Bier bestellen oder nach Hause gehen, Klappe halten oder was möglicherweise Blödes sagen, um nur ein paar Beispiele zu nennen. Und ob die Einschätzung zutreffend war, weiß man oft erst nach der Ampel, unter dem Tisch oder wenn alle komisch schauen, um bei den Beispielen zu bleiben. So ist das auch mit diesem Stück.

(Eigentlich ist der Titel “Estimated” nur eine Wortspielerei, um meiner Huldigung der Machenschaften dieser aufregenden Schweden Ausdruck zu verleihen. Keinesfalls als Anmaßung gedacht.)

Let’s See What Happens

Ich bin an sich kein Babyhübschfinder und neige nicht zur überschwenglichen Freude über neue Erdenbürger (noch dazu, weil es ja eh schon zu viele davon gibt). Es gibt Ausnahmen und hier ein Stück zur Feier der erfolgreichen Reproduktion enger Freunde. “Reproduktion enger Freunde” hört sich so an, als würde man danach mehr enge Freunde haben. Das muss sich aber erst zeigen – Let’s see what happens. Das Stück ist nicht so kitschig wie das Cover-Bild.

 

What for?

Lange schon nichts mehr veröffentlicht. Wozu auch? Was meine musikalischen Spielereien angeht, habe ich mich in den letzten Monaten komplett verzettelt, weil ich unzählige Experimente angefangen und keines davon irgendwie weiter ausgearbeitet habe. Wozu auch? Dann viel mir aber dieser Riff in die Tasten und dann ging alles ganz schnell.