Musik Download
Auf PrivatePublic.de findet Ihr Auszüge aus meinem privaten musikalischen Wirken zum Download und Goutieren. Auf der FAQ-Seite steht, was ich mir im Großen und Ganzen dabei gedacht habe.
Hier auf der Startseite sind immer die neuesten Einträge. Darüber hinaus gibt's rechts die Kategorien, wo ich die einzelnen Stücke versucht habe thematisch zu sortieren.
Nach fast zwei Jahren mehr oder weniger intensiver Hobbyprogrammierung habe ich mir jetzt endlich ein Herz gefasst und meine Android App "Acccelerando" veröffentlicht. Acccelerando erzeugt automatisches Hintergrundgeklimper nach physikalischen Regeln. Alle Details dazu, Demovideos und eine kleine Bedienungsanleitung findet ihr unter www.acccelerando.de.
Die Tage werden kürzer und kälter. Und der Hauptgrund dafür ist nicht die oft gescholtene Zeitumstellung, sondern die ziemlich starke Neigung der Erdachse. Hat alles sein Für und Wider.
(Inspiriert und die ersten Takte gesamplet vom Song "Bock to bock (back to back)" von den Montgomery Brothers).
Irgendwie basieren ja die meisten Handlungen auf Ab- oder Einschätzungen. Gas geben oder bremsen vor gelben Ampeln, noch ein Bier bestellen oder nach Hause gehen, Klappe halten oder was möglicherweise Blödes sagen, um nur ein paar Beispiele zu nennen. Und ob die Einschätzung zutreffend war, weiß man oft erst nach der Ampel, unter dem Tisch oder wenn alle komisch schauen, um bei den Beispielen zu bleiben. So ist das auch mit diesem Stück.
(Eigentlich ist der Titel "Estimated" nur eine Wortspielerei, um meiner Huldigung der Machenschaften dieser aufregenden Schweden Ausdruck zu verleihen. Keinesfalls als Anmaßung gedacht.)
Da hat mich also die Gentrifizierung dann auch erwischt und ich musste in einer nervenzehrenden Umzugsaktion vom angesagten Kreuzberg ins bald noch mehr angesagte Neukölln auswandern, damit die alte Wohnung gewinnbringend zu Geld gemacht werden konnte (nicht von mir!).
Mit diesem läppischen Synthpop und dem folgenden Pleonasmus musste ich mir wieder ein bisschen Optimismus aufoktroyieren.
Dann ist der Winter doch noch richtig kalt geworden. Über wenige Tage fast 20 Grad Temperaturunterschied. In der schlecht geheizten Wohnung in Berlin ist das trotzdem noch Jammern auf hohem Niveau (+17 Grad in der Küche).
Sparsame Melodien waren schon immer mein Fluch eine Leidenschaft von mir. Zwei Noten in engem Intervall sollten doch bitte ausreichen um fast drei Minuten eines Liedes voll zu kriegen. Oder sind sie anderer Meinung?
Kürzlich habe ich in meinem professionellen Umfeld Leute kennengelernt, die so von sich selbst überzeugt sind, dass ich mir dagegen klein und unbedeutend vorgekommen bin. Voll zu unrecht, oder?
Ich wollte nur sagen, dass alles gut wird. "Everything's gonna be all right" klingt so abgedroschen. Aber das ist dieses Stück ja auch ein bisschen. Trotzdem wird alles gut.
Nichts Kompliziertes. Ziemlich geradlinig. Keine verstiegenen Umwege. Fängt vorne an, um später dann hinten aufzuhören. Der einfache Weg.
Ich bin an sich kein Babyhübschfinder und neige nicht zur überschwenglichen Freude über neue Erdenbürger (noch dazu, weil es ja eh schon zu viele davon gibt). Es gibt Ausnahmen und hier ein Stück zur Feier der erfolgreichen Reproduktion enger Freunde. "Reproduktion enger Freunde" hört sich so an, als würde man danach mehr enge Freunde haben. Das muss sich aber erst zeigen – Let's see what happens. Das Stück ist nicht so kitschig wie das Cover-Bild.